Nie mehr gefangen zwischen Melancholie und Menschmaschine!|brief@NeuerMensch.com
Der neue Mensch. Die Vision menschlicher Vollkommenheit. 2018-12-10T17:35:59+00:00

Der neue Mensch – Die Vision menschlicher Vollkommenheit.

Die Geschichte der modernen Zivilisation ist geprägt von einer aggressiven Spannung, hin zur Perfektion des Unerreichbaren, basierend auf dem Extrem der Selbstverachtung. Seit Jahrhunderten: Gott und Sünde.

Geschichte ist Mist!

Allen Schriftreligionen, Ideologien, Utopien und der moderenen Glücksindustrie, ist ein fatales Verständnis lebender Existenz eigen: Gut und Böse. So entscheidet sich der moderne Mensch der Norm, für ein Leben auf dem ewig gleichen Mist: Unwahrheit und Scheinheiligkeit für das Selbstbild der eigenen Vollkommenheit. Das Gute. Das Unerreichbare. Gott. Als stünde Mensch nicht immer am Abgrund. Als wären Zerstörung, Sünde und Tod, keine notwendigen Bestandteile unseres Seins im ewigen Kreislauf aller Wesen. Dieses Denken erzeugt Gewalt – Gewalt gegen mich, Gewalt gegen andere und Gewalt gegen die Natur. Gewalt gegen das WAS IST, für eine Idee von dem WAS SEIN SOLL.
Menschen leben in Angst vor der eigenen Bedeutungslosigkeit. Leben in Angst vor der Nichtigkeit menschlicher Existenz, im Verhältnis zur unermesslichen Größe des Universums. Doch genau diese Nichtigkeit stellt uns allem Leben gleich, Tieren, Pflanzen … Aber Mensch will lieber etwas Besonderes darstellen.
Der neue Mensch der Vollkommenheit, trägt die Seuche des mordenden Krieges in sich. Der neue Mensch der Vollkommenheit, zu Hause im Alltag unserer narzistischen, virtuellen Scheinwelt, ist der Humus einer ungerechten, unsicheren, unwissenden, selbstbezogenen Welt. Menschlichkeit und Lebendigkeit weicht der Starre des Willens. Wahrheit weicht dem Schein. Leben weicht dem Tod. Entwicklung wird Stillstand.

Erkenntnis statt Vollkommenheit / Erfahrung statt Selbstoptimierung: riverrun*

*riverrun: „A way a lone a last a loved a long the   …  riverrun, past Eve and Adam`s, from swerve of shore to bend of bay“ (J. Joyce, Finnegangs Wake, S.628 und S.1)

Ein filmischer Vortrag über die Vision der menschlichen Vollkommenheit

… zusammengesetzt aus unzähligen Videoschnipseln, Bildern, Musikstücken und Zitaten. Hervor tritt die ungebremste Gewalt des gesamten menschlichen Strebens nach Vollkommenheit und Anerkennung.

Von den Göttern und Sünden unserer Gegenwart hinab in den Mist der Geschichte: Inquisition, Reformation, Absolutismus und Aufklärung, weiter über die gesellschaftlichen Utopien des 20. Jahrhundert, hin nach Eisenhüttenstadt – einst Stalinstadt, das letzte steinerne Monument des „neuen Menschen“. Dieses üppiges Panorama gibt Dir Impulse über Impulse – so komplex ist selbstbeschränkendes, menschliches Handeln auf dem Flug zur Vollkommenheit. Jedes einzelne Bild aber, jeder Impuls ist eine weit aufgeschlagene Tür zu einer eigenen Geschichte, die Du erforschen kannst. Bei welchem Motiv fängst Du an? Welches ist Deine Geschichte?

Anregungen zu einem Perspektivenwechsel in der Sicht auf mich und andere.

Zuschauerstimmen

… packend und mitreißend … / … Er hat mich sehr mitgenommen, mitnehmen im Sinne von „Mitnehmen“, nicht fertig machen. …/ … subtil unangenehm ironisch … / … schwer zu verstehen und doch eindeutig … / … kein Vortrag, kein Film – ein Gedicht, viele Stellen musste ich mir zwei mal ansehen. Nichts für nebenher … /  …  ich muss dir wirklich sagen das ich hin und weg bin, wie subtil und ohne es mir reinzuhämmern oder vorzuplappern, du deine Argumente verdeutlicht und belegt hast … / … beeindruckend … / … Super relevant und vermutlich kann da heute fast jeder etwas von Mitnehmen … / … Vermutlich nicht direkt leicht zu verstehen für die meisten … / … elegant und beeindruckend …