Der Schatten. Der Teufel.

Eine sehr spannende und fundierte Zusammenfassung, sehr wertvoll für die gemeinsame Arbeit. Unbedingt hören!

Der Teufel hat viele Namen – Der Mythos vom Bösen

Was verbirgt sich eigentlich hinter der mythischen Gestalt des Teufels, die erst seit der Aufklärung bei Vielen in Vergessenheit geraten ist? – Eine Auseinandersetzung mit den Erzählungen vom Bösen. Autorin: Christiane Adam

Eine nackte Frau auf dem Altar, eine schwarze Katze, womöglich ein Ziegenbock. Auf dem Boden ein umgekehrtes Pentagramm, viel Räucherwerk und Alkohol – kurzum, Sex, Drugs und Brimborium. So huldigten die Teufelsanbeter ihrem Gebieter, der ihnen alle Ausschweifungen und Perversionen erlaubte. Die Teufelsjünger und -jüngerinnen mussten ihrem Gebieter in teils demütigenden, teils lustvollen Ritualen die Treue schwören. Völlige Ergebenheit an den starken Führer einerseits, lustvolles Sündigen andrerseits waren die zentralen Anziehungskräfte, und das Muster bewährt sich durchaus bis heute. Der Teufel, auch als Baphomet, Behemot und Belial, Beelzebub und Samiel sowie unter unzähligen weiteren Namen bekannt, wurde vornehmlich als Bock dargestellt (später reduziert auf den Bocks- oder Pferdefuß), so, wie die Gottheiten vieler heidnischer Religionen. Das Christentum konnte die alten Götter nicht verdrängen, also wurden sie als Verkörperung des Bösen in das christliche Weltbild integriert. Teufelskulte, Rituale, Geschichten – und die Psychologie dahinter.

2019-01-15T18:16:09+00:00

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