Tristan und Isolde
Szenische Performance zum „Werkstattabend Schauspiel“ an der Hochschule für Musik Nürnberg, Februar 2019
Nach dem gleichnamigen Libretto von Richard Wagner und der Dichtung „Tristan“ (Band 2) von Gottfried von Straßburg

My name is Alina Dragnea, I am a mezzosoprano, I have had the pleasure to work with Mr. Rauschenbach at the acting courses from the Hochschule fur Musik Nurnberg and I must say that I appreciate his method very much. He proposes a certain process of discovering the character by noticing what part of the body resonates with the text. His method helped me become more familiar with the character that I am supposed to play, to focus more on my body and make the character fuse with my own thoughts and feelings. Mr. Rauschenbach is a very good teacher, he is very patient, he works on the smallest details to refine the work of the student and uses the most interesting techniques to keep the characters more alive, vivid and energetic.

Durch die Arbeit mit Olaf Rauschenbach im letzten Semester, habe ich das Gefühl allmählich einen Weg zu finden, Texte/ Rollen auf eine viel tiefgründigere Art für mich erschließen und mich damit identifizieren zu können. Obwohl es mich einiges an Überwindung und Konzentration kostete derartig aus mir herauszugehen und gleichzeitig so intensiv bei mir selbst, in meinem Körpergefühl zu sein, lohnte sich diese Erfahrung auf der Bühne sehr und ich verstehe nun umso besser, wo es noch Lernpotential für mich gibt. Ich freue mich riesig darauf, meine Masterarbeit mit Ole vorbereiten zu dürfen und habe große Erwartungen an sein Konzept. In diesem Sinne: Don’t push the river… (Annika Vogl)

Die Arbeit an diesem Projekt hat mir eine neue Perspektive Deiner Art, auf der Bühne wahrnehmen und darstellen zu können, eröffnet. Bisher war der Arbeitsprozess für mich ganz und gar nach innen gerichtet, ich komme durch diese Arbeit immer näher zu mir und dem, was in mir ist und durch bestimmte Texte in mir entstehen kann. Unsere letztendliche gemeinsame Performance hat mir gezeigt, wie unglaublich es ist, wenn sich dann diese starke Konzentration auf mich selbst mit anderen verbindet, sich meine Eigenwahrnehmung mit denen der anderen kreuzt und durch sie ergänzt wird, ohne dass ich mich dabei verliere. Obwohl wir nur sehr wenig Zeit mit allen zusammen hatten, ist für mich sehr schnell eine extrem starke Gruppendynamik entstanden – ich habe erfahren, wie es ist, mich selbst und die anderen absolut auf der Bühne und in dem, was geschieht und gesprochen wird, zu spüren. Dadurch wurde das Stück zu etwas sehr Echtem, Wahrhaften, zu einem geschützten Raum, der zwar an die Außenwelt gerichtet, aber doch in sich geschlossen war. Genau so möchte ich die Bühne erfahren und so verstehe ich Kunst in Performance. Vielen Dank dafür! (Pia Schwarz)

Die gemeinsame Arbeit ist für mich sehr wichtig und wertvoll. Es ist eine Erkundung, die ich für uns Schauspieler / Sänger als notwendig erachte, und ich freue mich, sie nach und nach zu entdecken. Es ist nicht leicht, die mentalen Muster, denen wir als Sänger und Musiker ausgesetzt sind zu brechen. Oft verlassen wir die Vorstellungskraft und vergessen, was unser Körper sagt. Das Erlernen, die ich dieses Semester verlassen habe, ist, sich daran zu erinnern (sich dessen bewusst zu sein), dass die Antworten in mir, in meinem Körper, liegen. Dass mein Körper klüger ist und mir mehr helfen kann, als ich mir vorstellen kann. Dass diese Antworten in mir und meiner Natur als Impuls sind. Das Überdenken ist keine Hilfe. Es ist tiefer und sinnvoller, die Gedanken zu vereinfachen und dem natürlichen Instinkt zu vertrauen. Ich danke dir vielmals für die Arbeit und Hilfe in diesem Semester und freue mich darauf, diese Selbstentdeckung im nächsten Semester fortzusetzen. (Gloriela Villalobos Torres)

Was soll ich sagen? Krasser Abend, schönes Ding, fand ich!
Ich hatte Freude, ich habe mich nicht alleingelassen gefühlt, ich hatte ein Gemeinschaftsgefühl auf der Bühne, schön.
Von Anfang: Ich wurde immer nervöser und war schon innerlich dabei dieses kack Lampenfieber zu verfluchen,dass einen einfach in jedem Winkel findet, doch in dem Moment, als ich den Raum; mich nur wahrnehmen durfte, nichts leisten musste,konnte ich wieder „wissen“; „Ich kann das, das ist einfach, ich weiß meinen Text, ich bin, ich werde“ so ungefähr. Dann hatte ich Freude am authentisch Entlanghangeln. Das einzige was die Sonne getrübt hat war, dass die anderen (quasi Publikum) meinten, spannend, aber sie haben echt nichts verstanden, also eigentlich alle. Das will man dann ja auch nicht, man steht ja nicht für sich auf der Bühne, sondern will Assoziationsraum schaffen, damit andere was mitnehmen. Und meinen Schluss fand ich sehr schwierig, da nur noch stehn, da hatte mich die innere Unruhe wieder.
Die letzten Proben fand ich schwierig und schön zugleich. Die Diskrepanz aus „folge einem Impuls, aber plakatiere ihn nicht,sei du, aber sei nicht so..“ blaaaa… Da werde ich wütend, eingesperrt, ich muss mich ja auch erst spüren um mich zu finden. Den Impuls leben um zu sehen wohin er mich führt. Oft habe ich mich dann zur Salzsäule erstarrt gefühlt, weil ich meinen inneren Impuls gefühlt nicht „machen“ durfte. (Ich benutze extra dieses Wort!). Na ja, es ist wie Singen als Anfänger, (oder auch Fortgeschrittener…) man bekommt 10 Anweisungen die sich scheins widersprechen und fühlt sich verarscht. Ich habe beschlossen, dass ich glaube, dass das was du eigentlich suchst, in meinen Augen nichts anderes als eine Jazzimpro ist. Jeder kennt den Song, die Melodie, die Verbindungen, aber man sucht den Flow, und manchmal, ganz manchmal gibt es eben den magischen Moment, dass das Timing die Zeit außer Gefecht setzt, der Spieler in sich versunken ist, authentisch, dran, emotional und das Motiv genial. Aber die versuchen es auch gar nicht erst zu wiederholen. Und es ist immer Glück, wenn „es“ einen findet. (Frauke Mayer)

Zuerst möchte ich dir danken!Ich habe schon viel gelernt. ZB, wie meine Emotion durch Körper direkt und stabil zeigt, wie ich ruhig auf Bühne bleiben kann… Ich finde echt cool, dass ich mich immer auf meine Sätze konzentriere. Ich mache manchmal auch selbst unsere Vorbereitung, damit ich mich schnell beruhigen und konzentrieren kann.Und ich finde sehr schön, dass wir am Ende eine Aufführung haben, damit wir alle Inhalte zusammenfassen und intensiv verbessern können . (Leiqiao Li)

durch die alle Probe und Vorstellung mit dir gemacht habe ,habe ich ja echt ganz viel gelernt . ich fande ja sehr wichtig wie man auf die Bühnne wirklich ist ,also nicht auf die Bühne „spielen” sondern auf die Bühne zu sein . das ist genau was ich gelernt habe .ch wuerde gerne solche Production wieder mitmachen und danke fuer alles . (Yi Chi Xu)

Mitwirkende: Yajun Yu, Yi Chi Xu, Frauke Mayer, Pia Schwarz, Leiqiao Li, Alina Silvia Dragena, Stefanie Weidmann, Gloriella Villalobos Torres, Annika Vogl, Ayaka Shiba, Mara Möritz, Franziska Löber und Martina Leutschacher
Harfe: Martina Leutschacher