Nie mehr gefangen zwischen Melancholie und Menschmaschine!|brief@NeuerMensch.com
riverrun – sacred space 2018-12-10T15:01:33+00:00

Die Wissenschaft hat die Mythen aller Kulturen und Zeiten erforscht und ihren identischen Wesenskern bloßgelegt.
Aufgabe der Kunst ist es nun, den Universalmythos dem modernen Menschen für sein alltägliches Leben zugänglich zu machen.

Hinter den Worten das Urwort aufklingen lassen! DIE EDDA

Für Dein Leben zwischen Gestern und Morgen.
Nordische/Germanische Mythologie jenseits patriarchaler Gedankenmuster tiefgreifend, aus Deinem Dunkel heraus erfahren.

Wie die Frau mit der Gebärmutter gebiert, so der Vater mit dem Gehirn. Die Schöpfung durch die Kraft des Wortes, ist ein weiteres Beispiel für eine Verlegung auf den „Gebärvater“: der Mund die Vagina, das Wort die Geburt. Und eine ungemein wichtige Folge dieser bizarren Abirrung nach oben ist die Vorstellung die die gesamte abendlämdische Geisteshaltung auszeichnet, nämlich daß Geistes- und Geschlechtsleben Gegensätze seien.
Die Funktion des weiblichen Faktors ist systematisch abgewertet worden …

Joseph Campell, Mythologie des Westens, S. 183

“Singe Unsterbliche von unseren Irrfahrten durch Orkane, Beben und Finsternis, unserem heldenhaften Kampf mit Elben, Dämonen und Riesen in der Höhle des Hexenkessels im Spiralschloss Caer Sidi, dem wir neugeboren entsteigen werden.” Heil!

Yoga / Mythos / Darstellende Kunst

Riten und Gestalten als universelle Sprache der Welt, nicht getrennt durch den Scharfsinn der menschlichen Worte und dem Dogma der Effizienz. Für einen umfassenden Neubeginn in Deinem Leben und in Deinem Wirken in der Welt. Erfahre Deine Intuition und folge ihr.

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Die Idee des neuen Menschen

und der bis heute andauernde Versuch seiner Inthronisation im Namen von Religionen, Sozialutopien und wirtschaftlichen Interessen, hat ein Loch in die Seele der Menschen gerissen, hat das Regenbogenband, welches alles Leben auf der Erde verbindet, durchtrennt. Der Mensch ist nicht Opfer, er selbst ist Schöpfer und Scharfrichter dieser zerstörerischen Idee. Das ist der Mensch des zivilisierten Europa. Das sind seine Nachfahren. Das sind wir.

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„Der Ring des Volkes ist zerbrochen und zerfallen. Es gibt keine Mitte mehr, und der heilige Baum ist tot. …“

Black Elk, 1931

Gähnende Leere in den Herzen und Seelen.

So quält uns die Sehnsucht nach Zugehörigkeit – Sicherheit, Identität, Einheit und Verbindung. Sehnsucht nach Ganzheit, Vervollkommnung, Vollkommenheit. Doch ist damit unantastbare, überlegene Unfehlbarkeit gemeint? Materieller Wohlstand und Schönheit aus dem Katalog? Sind damit die neuen Festungen der Nationalstaaten gemeint? Oder Erleuchtung heuchelnde Gurus? Verzweifelte Sinnsuche in den Kirchen, Synagogen, Moscheen und Tempeln, Kathedralen, Theatern, Kinos und Opernhäusern. Immer perfekter. Immer teuer. Immer neue Ressourcen verschlingend. Immer mehr desselben. Mit jedem Tag wird das riesige Vakuum, neben dem Rest von Leben und Lebendigkeit größer. Wo ist die Verbindung und Gemeinschaft mit der uns nährenden Natur? Jener, die wir zerstören in uns und mit unserer Umwelt.

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Die naturverbundenen Ursprünge unserer Kultur? Wo sind sie?

Können wir mit unseren uralten Wurzeln den Wahnsinn stoppen, den wir verursachen?
Ich suche und finde Zeichen zwischen den Zeilen der Texte aller Zeiten. Ich höre ihre Rufe zwischen den Worten der Poesie. Ich erfahre die uralten Wurzeln in meinem persönlichen Kampf und dem Ausbruch aus meiner seelischen, emotionalen, körperlichen Verpanzerung im wilden Tanz mit meinen Dämonen. Im Mythos. Diesen Schatz, den unsere Vorfahren seit tausenden von Jahren so sorgsam verborgen haben, den heben wir heute. Dazu bin auch ich da. Das ist meine Aufgabe. Dazu lade ich dich ein.

Kehren wir heim! Kommen wir nach Hause!

Körper, Atem, Gedanken und Seele finden zusammen, durch Deine eigenen, immer stärker für Dich spürbaren unerwarteten, unzensierten Impulse zur körperlichen Bewegung, zum vollen Atem, zum stimmlichen Ton, zum gesprochenen und gesungenen Wort in der freien Natur, im öffentlichen Raum und im geschützten Rahmen des Gruppenraumes. Spielen in Wahrheit, eingebettet in die Unterstützung und Sicherheit der Gruppe.

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„…Es könnte ja sein, daß eine kleine Wurzel des heiligen Baumes noch lebte. Nähre sie, auf das sie Blätter und Blüten treibe und von singenden Vögeln erfüllt werde. … Auf das wir wieder in den heiligen Ring zurückkehren und den guten roten Weg finden, und den beschirmenden Baum!“

Black Elk, 1931

Nähren wir den heiligen Baum.

Reihen wir uns ein, in die weltumfassend immer größer werdende Gemeinschaft von Menschen, die dem Ursprung Ihrer Taten mit Achtsamkeit begegnen – Ihrer Seele. Reihen wir uns ein in die Vollversammlung der Natur, gemeinsam mit den Ureinwohnern Nordamerikas, den Aboridgines, den indigenen Völkern aller Kontinente, den Pflanzen und Tieren ohne sie alle zu kennen. Denn unsere Sprache ist universell. Lernen wir diese Sprache neu. Beleben wir diese Sprache. Beleben wir uns. Beleben wir die verbliebene kleine Wurzel in uns. Nähren wir den heiligen Baum.